Was FIT im Kern ist
FIT ist eine sanfte Körper‑ und Selbstregulationsmethode, die darauf abzielt, das autonome Nervensystem zu beruhigen und Spannungen im Fasziennetz zu entlasten. Auf der Grundlage der Integralen Orthopädie verbindet FIT eine exakte Diagnostik der Stressursachen auf körperlichen und energetischen Ebenen mit dem Verständnis der Funktionsweise des autonomen Nervensystems und des Fasziensystems.
Zentral ist die achtsame Wahrnehmung der Bedürfnisse des Körpers und die Entlastung jener Hindernisse, die einem freien Energie‑ und Informationsfluss sowie einer schmerzfreien Beweglichkeit im Wege stehen.
FIT nutzt dazu Elemente der Integralen Orthopädie, der Ortho‑Bionomie, der fernöstlichen Medizin sowie Erkenntnisse der modernen Faszien‑ und Stressforschung.
Im Mittelpunkt steht die Beobachtung, dass sich der Körper bei übermäßigem Stress asymmetrisch verspannt – häufig auf der Grundlage einer Beckenverwringung – und sich durch einfache Berührungs‑, Fokussierungs‑ und Positionierungstechniken wieder entspannen lässt. Nach der Entlastung des autonomen Nervensystems und der faszialen Entspannung des Beckens werden verbliebene Blockaden und Verspannungsmuster durch sanfte Arbeit in die freie Richtung im Sinne der Ortho‑Bionomie gelöst.
Wie FIT auf den Körper wirkt
FIT unterstützt die natürlichen Selbstregulationskräfte des Körpers, um das vegetative Gleichgewicht wiederherzustellen und Blockaden auf energetischen, neuromuskulären und faszialen Ebenen zu lösen.
Die Methode wirkt gleichzeitig auf drei Ebenen:
1. Faszial‑körperliche Ebene
Das Fasziennetz reagiert sensibel auf Druck, Stress und alte Verletzungen. Sanfte Impulse ermöglichen ein Loslassen von Spannungen, wodurch sich Muskeln, Gelenke und Organe entspannen. Viele Menschen erleben dabei eine unmittelbare Erleichterung im Rücken‑, Nacken‑ oder Beckenbereich.
2. Neurovegetative Ebene
FIT stimuliert Bereiche, die eng mit dem Vagusnerv verbunden sind – dem wichtigsten Entspannungs‑ und Regenerationsnerv des Körpers. Dadurch kann sich das autonome Nervensystem beruhigen, was sich in tieferer Atmung, Wärmegefühl oder einem Gefühl des inneren Absinkens zeigt.
3. Energetisch‑emotionale Ebene
Stress, unverarbeitete Emotionen und traumatische Erfahrungen werden nicht nur im Gewebe, sondern auch im Energiefeld des Körpers gespeichert. FIT bietet Wege, diese Störfelder sanft zu entlasten. Viele Menschen berichten, dass sich dabei innere Enge, Druck oder alte emotionale Ladungen lösen.
Wobei FIT unterstützen kann
FIT ist eine ursachenbezogene, sanfte Körperarbeit, die sowohl eigenständig als auch als vorbereitende Ergänzung zu anderen Therapiemethoden eingesetzt werden kann. Die Methode eignet sich für die Selbstanwendung ebenso wie für die therapeutische Begleitung.
Typische Anwendungsfelder sind:
• Verspannungen im Rücken‑, Nacken‑ und Beckenbereich
• Stress, innere Unruhe und Schlafprobleme
• Erschöpfung und vegetative Dysregulation
• Beschwerden nach Operationen oder Verletzungen
• emotionale Belastungen oder Überforderung
• das Gefühl, „nicht richtig im Körper zu sein“
• der normale Alltag mit seinen Anforderungen und Möglichkeiten
Was FIT besonders macht
FIT unterscheidet sich von vielen anderen Methoden durch den Einbezug:
• der Ursachenebene körperlicher und energetischer Störungen
• energetischer Zusammenhänge und Störfelder
• neuer Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Energiefeld, Störherden, zentralem und autonomem Nervensystem, Fasziensystem und Muskel‑Gelenk‑System
• der körpereigenen Regulationskräfte im Heilungsprozess
• der aktiven Einbindung des Patienten in die Behandlung
Was FIT bewirken möchte
• den Körper in seine natürliche Selbstregulation zurückführen
• das Nervensystem beruhigen
• das Fasziennetz entlasten
• gespeicherte Stressmuster lösen
• den Menschen wieder in Kontakt mit sich selbst bringen
FIT ist damit nicht nur eine Sammlung von Techniken, sondern ein Prinzip der achtsamen, sanften Entlastung, das den Körper dorthin begleitet, wo er von selbst heilen und sich selbst finden kann.
